Wann eine Pressemitteilung überhaupt geöffnet wird

Redaktionen entscheiden in Sekunden. Was in der Betreffzeile und im ersten Absatz stehen muss – und was besser wegbleibt.

Zeitung und Kaffee auf einem Holztisch

Viele Mitteilungen scheitern nicht am Thema, sondern am Einstieg. Wer in der Betreffzeile mit Eigenlob beginnt, signalisiert Werbetext statt Nachricht. Redaktionen suchen einen Anlass: eine Entscheidung, eine Zahl mit Kontext, einen lokalen Bezug oder eine klare zeitliche Dringlichkeit.

Der erste Absatz sollte die fünf klassischen Fragen beantworten, ohne sie abzuhaken. Ort, Akteur und Handlung gehören nach vorn. Hintergrund und Zitate folgen erst, wenn die Nachricht steht. Lange Unternehmensgeschichten gehören in den Anhang oder auf die eigene Website.

Bilder und Kontaktdaten entscheiden mit. Ein Portrait der sprechenden Person, eine klar benannte Presseanschrift und eine Erreichbarkeit am Erscheinungstag erhöhen die Chance auf Rückfragen. Wer erst am Freitagnachmittag antwortet, verschenkt oft die Platzierung der nächsten Woche.

Bei Link Shore Point prüfen wir vor dem Versand, ob der Text als Nachricht bestehen kann oder nur als Positionspapier. Beides hat seinen Platz – aber nur eines gehört in den Posteingang einer Redaktion.

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